Innsbrucker Klettersteig, das Kletterteam des Schiclub berichtet

Mit der heutigen Tour über den Innsbrucker Klettersteig haben wir bereits die zweite Sommer-Berg-Aktion absolviert. Nach der Klettersteigtour der Jugendmannschaft auf die Große Ochsenwand letzte Woche waren wir heute, bei zweifelhaftem Wetter, mit der Schülermannschaft am Innsbrucker Klettersteig.

das Kletterteam bei der Geierwally Hütte kurz vor dem Einstieg

das Kletterteam bei der Geierwally Hütte kurz vor dem Einstieg

Wir haben uns um 9 Uhr in Mils zusammengefunden und nahmen unseren Aufstieg mit der Hungerburgbahn beim Löwenhaus. Die wackeren Burschen hatten zuvor einiges an neuer Ausrüstung bekommen und vielleicht war die Laune dadurch auch ein wenig stimuliert, denn Nebel und die unsichere Wetterlage konnte ihnen rein gar nichts anhaben.

der Einstieg in den I. Teil des Klettersteiges

der Einstieg in den I. Teil des Klettersteiges

Die Seegrubenspitze war bald erreicht und die Finger wurden rasch wieder warm.

Seegrubenspitze

Seegrubenspitze

Anschließend ging es in eine tiefe Einschartung hinab und am gegenüberliegenden Hang zur Östlichen Kaminspitze wieder hinauf.
Das Wetter hielt prächtig, der Nebel spielte uns im Minutentakt verschiedenste Szenen nach Beethoven, von grollend grau bis zart sonnig.

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Die Östliche Kaminspitze trägt das gemeinsame Gipfelkreuz aller drei gleichnamigen – nur durch die Himmelrichtung unterschiedlich gekennzeichneten – Spitzen und diese war das nächste Etappenziel.

Östliche Kaminspitze

Östliche Kaminspitze

Die beiden anderen Kaminspitzen sind kaum höher und jeweils durch ordentliche, anstrengende Einschartungen voneinander getrennt. Die vielen Auf- und Abstiege von den Gipfeln in die Scharten und wieder auf die Gipfel dienen der Geistesschulung und der gesteigerten Leidensfähigkeit eines Sportlers und somit sind sie wunderbares Training für den Kopf.

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Natürlich darf auch spielerisches nicht fehlen und die Seufzerbrücker machte zwischendrin sichtlich Spaß.

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Als wären wir unter besonderem Geleit hielt das Wetter stand. Rings um uns labile Wolkenmassen soweit das Auge reichte und schnell aufziehende Nebel aus dem Inntal die jede Minute ihre Erscheinung wechselten. In dieser Begleitung erreichten wir den Höhepunkt des Klettersteiges, den mächtigen Kemacher.

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am Gipfel des Kemacher

am Gipfel des Kemacher

Nach einer kurzen Pause mit Stärkung wurde der Abstieg angetreten und aufi diesem lauerte noch eine schöne bizarre Überraschung auf die Klettersteignovizen.

die Schlüsselstelle beim Abstieg, ein toller scharfer Grat

die Schlüsselstelle beim Abstieg, ein toller scharfer Grat

Anschließend wurden noch einige Passagen am Grat gemeistert und am Langen Sattel endete unsere Klettersteigtour für heute.

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Vom Ende der Klettersteigtour I. Teil am Langen Sattel aus kamen wir – uns am Steigende gleich südlich haltend – an einem Holzbiwakhüttchen vorbei, das sicher schon recht oft im Gebrauch von unbedarften Klettersteigbesuchern gestanden hat.
Den Kärntnersteig hinab bis zum Steig zur Seegrube hielt das Wetter gerade nicht mehr trocken aus, es begann auf halbem Weg leicht zu regnen und keine 5 Minuten später, als wir im Warteraum der Gondelbahn auf unsere Fahrt warteten brach ein heftiger Platzregen aus.
Unsere Tour endete  – außen trocken –  im Gasthaus Alpina auf der Hungerburg.

Wer alle Fotos sehen will der besucht die Rubrik Fotokollektion.

Das Schülerteam des Schiclub Mils, Berg Heil!

Mils, 13.07.2014

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