Schiclub Mils Bergsteigen auf die Nockspitze

Zur Hälfte der Ferien haben wir eine Bergtour für die Kinder- und Schülermannschaft auf die Nockspitze unternommen.

Start!

Bei perfektem Wetter starteten wir um 9:30 Uhr bei der Talstation der Mutterer Alm Bahn und nahmen die ersten breiten Wege zum Pfriemesköpfl als Aufwärmstrecke.

Anstieg zum Pfriemesköpfl

Marvin, unser Führer, legte ordentlich Tempo vor und so war die Gruppe im Handumdrehen auf dem Pfriemesköpfl, um Aussicht und eine kleine Rast zu genießen. Keine richtige Stunde brauchten die gut trainierten Bergfexe dafür.

Unsere Gäste, wackere, junge bergbegeisterte Kameraden aus der „Siggi-Pucher Schi-Schmiede“ hielten Schulter an Schulter mit und der Schiclubhund Shanty leistete wahre Expeditionsarbeit mit Freudensprüngen vor und zurück unddasHerrlunddieBurschenundderBergundallesistsoaufregendWahnsinnheute…

alle Sinne in die Hand genommen

Nach dem gewaltigen Ausblick vom Pfriemesköpfl aus über das Inntal erfreute uns ein kurzer breiter Grat und bot uns einen übersichtlichen Blick auf den Aufstieg zum Verbindungssattel vom östlich steil heraufziehenden Grat von der Wetterkreuzspitze, bzw. vom Spitzmandl herauf.

phänomenaler Ausblick vom "Wetterberg"

im Hintergund deas Steinmandl und unterhalb die Wetterkreuzspitze

Sodann stiegen wir die letzten steilen Bergwiesen hinauf und als die Jungmannschaft das Gipfelkreuz der Nockspitze steil über unseren Köpfen erblickte, erwachte echter Kampfgeist und von allen Seiten wurde versucht das Rennen zu gewinnen.

Der Wettlauf der Rennfahrer um den Gipfelsieg

Gewonnen haben alle die das Ziel erreichten und nach kurzem Aufenthalt zum Zwecke der Gipfelbucheintragung setzten wir unsere Tour um einen Katzensprung fort, um den Hauptgipfel, satte 25m höher als der Nebengipfel zu erklimmen. Der Nebengipfel ist wesentlich schöner sie hier kurz erwähnt (mit dem schönen neuen Gipfelkreuz und dem Gipfelbuch in Leder gebunden), den Hauptgipfel ziert ein Gipfelkreuz mit Schreibepult und Stempel mit Stempelkissen, igitt…

unsere Visitenkarte mit Opa...

der Hauptgipfel und alle Flöhe kurz eingefangen

Der Hauptgipfel, nicht halb so schön und mit viel Getöse der Schafe war überlaufen und so setzten wir uns am Abstiegsweg zum Birgitzköpflhaus knappe 100Hm unter dem Gipfelkreuz zur kurzen Rast hin.

Carl Gsaller nannte es "recognisciren" als er vor 120 Jahren die Kalkkögel mit dem Auge erforschte

Abwärts ging es nun die schotterigen Reisen inmitten des Steiges und so kam uns die Entscheidung als richtig vor die Runde in die begangene Richtung unternommen zu haben.

die Runde fast geschafft

Wegen des Vorhabens mit den Mountain Carts hinab zu brausen mußten wir leider die einladende Birgitzköpfelhütte links liegen lassen uns strebten dem Verbindungssteig zur Mutterer Alm zu.

der Übergang zwischen den Almen

Die letzten Wiesen ab dem kleinen Sattel, der die Almen trennt suchten wir Abstand von den lettigen Wiesen, die die Almrinder für alle hinterlassen. Über den Weg bzw. über die Schipiste ging es abwärts zur Mutterer Alm.

Um ca. 13:30 betraten wir die recht gut belegte Mutterer Alm und fanden tatsächlich einen Tisch. Die Bestellungen wurden schnell aufgenommen und es wurde auch überraschend schnell serviert. Die Qualität muß hervorgehoben werden und auch die Größe der Portionen erfüllte Rennfahrerherzen, jeder war zufrieden.

warten auf Godot...

Weniger zufrieden waren die Rennfahrer mit der Wartezeit von nahezu zwei Stunden ab dem Anstellen für die Tickets bis zur Abfahrt mit den Mountain Carts, aber die Pein wurde ob der bevorstehenden Gaudi geduldiger ertragen, als wenn es zuhause nach einer ausgiebigen What Sepp Session nicht augenblicklich Essen gibt…

Endlich war es soweit und die Unerschockenen konnten gegen 16 Uhr den Berg hinunterdonnern.

Die Abfahrt war das zweite Highlight des Tages und natürlich hat man den braven Schiclubmüttern auch etwas von der Schlacht mit nachhause gebracht damit sie auch an der Veranstaltung teilhaben können, wenn sie sich schon der sportlichen Betätigung entziehen…

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Berg Heil!

Mils, 10.08.2014

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6 Antworten zu Schiclub Mils Bergsteigen auf die Nockspitze

  1. SIGGI sagt:

    DANKE! SUPER FOTO UND BERICHT! SIGGI-PUCHER´S SCHI-RENNSCHMIEDE

  2. SIGGI sagt:

    DANKE/SUPER FOTO/SUPER BERICHT! SAGTEN AUCH MEINE JUNGS.

    • Rainer AntretterRainer Antretter sagt:

      Siggi danke für deine beiden Statements, das freut mich.
      Du bist spitze beieinander konditionell, das muß ich sagen!
      Berg Heil!
      Rainer

      • Ines Pucher sagt:

        Lieber Rainer! Super Fotos und sensationell geschrieben! Du solltest ein Buch schreiben, ich würde es lesen! Ganz liebe grüße!

  3. rainer sagt:

    Ines danke für dein Lob, es freut mich, wenn jemand gefallen an einem meiner Berichte hat!
    Vielleicht wird es noch was mit einem Buch :-).
    Momentan aber habe ich kaum Zeit für einen ausführlichen Bericht. Deine Mander sind ganz schön schneidig am Berg, ich nehme sie gern wieder mit.

    Grüße
    Rainer

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