SC-Mils Bergwandern 2015

Optimales Bergwetter begleitete uns gestern sehr lange am Zirbenweg bei unserer Bergwanderung. Der Tag war von Beginn an nicht so strahlend schön und wolkenlos, durch die Hitze der Vortage bildete sich über Nacht eine aufgelockerter Wolkendecke die es zum Bergwandern sehr erträglich machte.

die Teilnehmer des SC-Mils Bergwandern 2015

die Teilnehmer des SC-Mils Bergwandern 2015

Nach der Busfahrt von Tulfes nach Igls und der Gondelfahrt starteten wir um halb elf am Zirbenweg. Zunächst wanderten wir die ersten paar Kilometer an Boscheben vorbei, über die schöne Landschaft mit der Überschiebung des Ötztal-Kristalins über die Tuxer Voralpen bis zum ersten Rastpunkt, der Abzweigung des Steiges auf Viggar- und Neunerspitze. Nach einer kurzen Rast trennten wir uns in drei Gruppen auf.
Die Damengruppe suchte ihr Ziel im Zirbenweg, die Herrengruppe wurde von Siggi auf die Neunerspitze geführt und die Renngruppe machte sich auf, die Viggarspitze und mehr zu erklimmen.

Wissenswertes über die Zirbe

Wissenswertes über die Zirbe

Etwas steiler ging es nun für die beiden letztgenannten Gruppen auf den Steig, es mußten vom Zirbenweg auf die Gipfel rd. 250Hm absolviert werden.
Auf halbem Weg zur Viggarspitze trennten wir uns erneut, die Herren verließen die Jungmannschaft nördlich zur Neunerspitze.

die Herrengruppe trennt sich

die Herrengruppe trennt sich und nimmt Kurs gen Nordosten

Die jungen Gipfelstürmer waren nicht zu bremsen und so war die Viggarspitze um 12:15 bereits erklommen.
Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch und einem Schluck Wasser ging es gleich weiter, die Bewölkung hatte sich bereits zu einer Gewitterzelle über den Zillertaler Bergen zusammengebraut und wir hörten fernen Donner.

die Viggarspitze erreicht

die Viggarspitze erreicht

Herrengruppe auf der Neunerspitze, 2.238m

Herrengruppe auf der Neunerspitze, 2.238m

Harry verließ und mit den beiden jüngsten Burschen nach dem Abstieg von der Viggarspitze, um den leichtern Teil weiter zu gehen.

die jungen Burschen und Harry trennen sich von den Gipeflstürmern

die jungen Burschen und Harry trennen sich von den Gipfelstürmern

Die verbliebenen zwei Mädels und die wackeren beiden Jungs (aus Siggis Athletenschmiede, vielleicht bald Rennfahrer bei uns?) stiegen nun zügig der Sonnenspitze entgegen, die um 13:45 erreicht wurde.

die Sonnenspitze erreicht

die Sonnenspitze erreicht

Nach einer Trinkpause auf der Glungezerhütte nahmen die Gipfelstürmer noch schnell den Glungezergipfel mit und hatten, mit ein bisschen auf und ab, nun knapp 800Hm absolviert.

am Glungezergipfel

am Glungezergipfel

Der Abstieg erfolgte mit zügigem Schritt, um noch ein bisschen Gemeinschaftserlebnis in der Tulfeinalm zu erleben und auch, um noch einige prächtige Murmelen am Ende des Schleppliftes Kalte Kuchl zu erspähen. Letzteres gelang auch gut, siehe das Video.

auf der Tulfeinalm

auf der Tulfeinalm

Leider machte sich nach dem Eintreffen der Gipfelstürmer auf der Tulfeinalm um ca. 15:30 Uhr über Innsbruck Ungemach breit, eine kräftige Gewitterzelle kündigte sich an und nach einigem hin und her beschlossen wir doch bereits um 16:15 Uhr mit der Bahn abzufahren.

ein Gewitter zwingt uns zu früh ins Tal

ein Gewitter zwingt uns zu früh zum Rückzug ins Tal

Das war leider um eine Viertelstunde zu spät, also kamen wir am Lift in einen kräftigen Regenguss hinein, der zwar schwächer wurde, als wir am Lift von der Halsmarter hinunter führen, der jedoch ausreichte, damit alle mehr oder weniger durchweicht waren.

sapperlot, hat uns doch glatt erwischt!

sapperlot, hat uns doch glatt erwischt!

Trotzdem konnte das feuchte Intermezzo die gute Stimmung nicht trüben. Um 17:15 erreichten wir die Fahrzeuge am Glungezerbahn Parkplatz wieder.

...und die Sonne kommt schon fast wieder hervor. Schön war's!

…und die Sonne kommt schon fast wieder hervor. Schön war’s!

Mehr Fotos zu sehen gibt es in der Rubrik „Fotokollektion“.

 

Berg und Schi Heil!

Mils, 09.08.2015

 

 

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2 Antworten zu SC-Mils Bergwandern 2015

  1. Susanne Öttl sagt:

    Es war ein toller Ausflugstag. Spitzen Einsatz des Fotografen und der Bergführer.

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